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| Shell Haus Hamburg Im Gegensatz zu der ursprünglichen Absicht gab die Deutsche Shell AG Mitte 1970 nach intensiver Prüfung und Meinungsbildung im eigenen Haus das uneingeschränkte Großraumkonzept auf, für das wir gemeinsam mit v. Gerkan + Marg im Wettbewerb einen 1. Preis und einen Planungsauftrag erhielten. Dafür sollten nunmehr für 85% der 1920 Mitarbeiter Einzelräume gebaut und 15% großräumig untergebracht werden. Daher wurden zwei verschiedene Gebäudetypen nebeneinandergezetzt, die auf ihre spezifische Funktion hin optimiert werden konnten. In einem 10-geschossigen Hochhaus wurden, basierend auf einem 1,80 m Raster nur 2- bzw. 3-achsige Einzelräume nachgewiesen, mit festeingebauten Trennwänden. Das Gebäude wird über einen Zentralkern mit 10 Fahrstühlen erschlossen, der gleichzeitig die zwei Winkel des Hochhauses voneinander trennt. In einem eigenständigen 3-geschossigen Flachbau sind dagegen die Großräume für Rechnungswesen, EDV und Bauabteilung untergebracht. Das Bauvolumen verteilt sich zu 1/3 auf die Untergeschosse mit Technik und Garage für 1000 PKW, zu 1/3 auf die Sockelgeschosse mit Sonderdiensten, Kantine, EDV, Konferenzzone und Großräumen und zu 1/3 auf das Hochhaus. Durch Trennung in einen Sockel- und Hochhauskörper haben wir versucht, die Baumasse zu reduzieren. Der Sockel ist durch die plastisch geformten Erdwälle und die rampenartig ausgebildeten Besucherplätze am Haupteingang in die Außenanlagen eingebunden worden. Mit der bronzefarbenen Galeriekonstruktion, deren Spiegelung in der dunklen Glasfassade, und der Spiegelung der Gebäude in dem Schlitz, sollte dem Hochhaus Leichtigkeit und Transparenz gegeben werden. |
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Bauvorhaben: Bürogebäude mit Tiefgarage für 1920 MA Bauherr: Deutschhof Grundstücksgesellschaft Mainz Bauzeit: 1971 - 1974 Baukosten: 120 Mio. DM Bruttogeschossfläche: 50500 qm Umbauter Raum: 345.000 cbm Bürofläche: 22000 qm HNF Tiefgarage: 1000 PKW |
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